"Der Blick auf unsere Welt hat mir gezeigt, dass ein ungezügelter Kapitalismus die Welt an den Abgrund führen kann."

Management-Student Jannik Stilke erläutert, warum es ihm wichtig ist, künftig nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und sozial zu wirken und warum eine Massenuni oder Business-School für sein Wirtschaftsstudium nicht in Frage kam.

Wieso hast du dich entschieden, ein Studium im Bereich Wirtschaft zu starten?

Der Blick auf unsere Welt hat mir gezeigt, dass ein ungezügelter Kapitalismus die Welt an den Abgrund führen kann, und wie wichtig, aber auch schwierig es ist, die Balance zwischen unternehmerischer Freiheit, sozialer Verantwortung und regulatorischem Rahmen zu finden. Diese zu verstehen und zu gestalten, stellte ich mir großartig vor. Die Chance, als Unternehmer tiefgreifende Veränderungen in der Wirtschaft und damit auch in unserer Gesellschaft mitzugestalten und Menschen auf neuen Wegen zu begeistern, hat den Gedanken in mir reifen lassen, selbst einmal BWL studieren und später gründen zu wollen.

Was ist dir wichtig, wenn du an deine berufliche Zukunft denkst?

Auch wenn ich mir eine berufliche Tätigkeit als Unternehmer oder Gründer heute gut vorstellen kann, möchte ich nicht nur fachlich, sondern künftig auch menschlich und sozial wirken. Deshalb kann ich mir auch durchaus vorstellen, beispielsweise in einer modernen Gewerkschaft oder Denkfabrik zu arbeiten, weil ich glaube, hier Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft aktiv prägen zu können.

Warum hast du dch für eine kleine und private Uni für dein Wiwi-Studium entschieden?

Im Gegensatz zu den Massenuniversitäten und Business Schools hatte ich den Eindruck, dass das besondere und ganzheitliche Konzept der Universität Witten/Herdecke zu mir passt: Das Arbeiten in kleineren Lerngruppen, die persönliche Atmosphäre auf dem Campus, die individuelle Betreuung durch die Professorinnen und Professoren und die Tatsache, dass an der UW/H nachhaltige und unkonventionelle ökonomische Theorien gelehrt werden, überzeugten mich sofort. Überzeugt hat mich auch die Idee des „Studium fundamentale“: In einer immer komplexer werdenden, digitalisierten und globalisierten Welt ist ein umfassender und gesamtheitlicher Blick und eine Diskussion, die über den Fachbereich hinausgeht, enorm wichtig. Große Unternehmerpersönlichkeiten haben sich neben ihren Unternehmen auch immer für gesellschaftliche Themen interessiert und engagiert. Hierbei sehe ich das „Studium fundamentale“ als idealen Ansatz, sich mit sozialen, ethischen, aber auch künstlerischen Themen auseinandersetzen zu können. 

Was macht einen typischen UW/H-Studierenden aus? Wer sollte sich in Witten für ein Studium im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft bewerben?

Ein Studium an der UW/H ist keine gewöhnliche Managementausbildung! Wir arbeiten interdisziplinär und verstehen das Wittener Seminar als einen Ort, in dem kritische Reflexion und der Blick über den Tellerrand hinaus aktiv eingefordert werden. Inhaltliche Schwerpunkte wie Sozialunternehmertum oder werteorientiertes Management bilden zu mutigen Pionieren unserer Gesellschaft. Der Spirit, der unter den Kommilitonen herrscht, und die stetige Suche nach neuen kreativen Ideen, um das Leben ein wenig einfacher gestalten zu können, inspiriert mich sehr und ließ mich mich sofort heimisch fühlen. 

Ihr interessiert euch für ein Management-Studium an der Uni Witten/Herdecke?

Dann kontaktiert die Fakultät, besucht (digitale) Infoevents und informiert euch auf der Website der UW/H.

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