„Ich bin ursprünglich an die Uni gekommen, um zu verstehen, warum es in einem reichen Land wie Deutschland Menschen gibt, die unter miserablen Bedingungen leben müssen. “

Paula Adams möchte nach ihrem Studium an der Entwicklung einer sozialeren Wirtschafts- und Gesellschaftsform mitwirken und entschied sich deshalb für den PPÖ-Studiengang, der einen interdisziplinären Blick auf gesellschaftliche Problemstellungen wirft.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, im Bereich Wirtschaft zu studieren?

Mein Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen hat sich erst im Verlauf des Studiums entwickelt. Ich bin ursprünglich an die Uni gekommen, um zu verstehen, warum es in einem reichen Land wie Deutschland Menschen gibt, die unter miserablen Bedingungen leben müssen. Ich dachte immer, das wäre eine politische Fragestellung. Doch da politische Visionen und soziale Projekte immer auch finanziert werden müssen, bin ich schnell beim Staatshaushalt und somit in der Volkswirtschaftslehre gelandet, die mittlerweile mein Lieblingsfach geworden ist. Aber die VWL hat natürlich noch viel mehr Interessantes zu bieten!

Warum an der Uni Witten/Herdecke?

Ich habe mich dazu entschieden, PPÖ - Philosophie, Politik und Ökonomik an der Uni Witten zu studieren, da der Studiengang einen interdisziplinären Blick auf gesellschaftliche Problemstellungen wirft. Auch Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler sollten sich meiner Meinung nach beispielsweise mit ethischen Fragestellungen beschäftigen, die ihre Disziplin betreffen. Besonders aufgefallen ist mir die Uni Witten/Herdecke durch Seminare, die die verschiedenen Fächer interdisziplinär miteinander vernetzen, anstatt sie parallel zu lehren. Hier denke ich an Fächer wie Wirtschaftsethik oder Politische Ökonomik. Auch die Art der Lehre an der Uni Witten/Herdecke hat mich dazu bewogen, dort zu studieren, da im PPÖ Studiengang nahezu vollkommen auf klassische Vorlesungen verzichtet wird.

Was sind Ihre Herzensthemen innerhalb der Wirtschaftswissenschaft?

Mich interessiert insbesondere, wie Umverteilungsmaßnahmen und Sozialleistungen so ausgestaltet werden können, dass sie den Empfängerinnen und Empfängern möglichst effektiv helfen.

Was macht einen typischen UW/H-Studierenden aus? Wer sollte sich in Witten für ein Studium im Bereich Wirtschaft und Gesellschaft bewerben?

Ich würde sagen, dass die meisten Studierenden in Witten gerne diskutieren und sich engagieren, egal ob innerhalb der studentischen Initiativen oder im privaten Umfeld. Wer Lust darauf hat, seine Umwelt zu gestalten und eigene Ideen umzusetzen, der sollte sich also unbedingt bewerben, denn in Witten finden sich ganz bestimmt Mitstreiterinnen und Mitstreiter und Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner.

 Welchen Beruf möchten Sie später ausüben? Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie an ihre berufliche Zukunft denken?

Es ist mir wichtig, in meinem späteren Beruf gesellschaftlich etwas Positives zu bewirken. Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, im Bereich der nachhaltigen Ökonomien zu forschen, um an der Entwicklung einer sozialeren Wirtschafts- und Gesellschaftsform mitzuwirken, die die planetaren Grenzen berücksichtigt.

Ihr interessiert euch für Philosophie, Politik und Ökonomik an der Uni Witten/Herdecke?

Dann kontaktiert die Fakultät, besucht (digitale) Infoevents und informiert euch auf der Website der UW/H.

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